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28. März bis 3. April

Distrikt Hamburg

 


Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. (Johannes 3, 14.15)


Mehrfach misstraute das Volk Israel in der Wüste Gottes Zusagen und lehnte sich auf. Eines Tages schickt Gott giftige Schlangen, eine tödliche Gefahr. Als Mose für das Volk betet, weist Gott ihn an, eine eiserne Schlange an einem Stab aufzurichten. Wer diese Schlange ansieht, bleibt am Leben (4. Mose 21,4-9).

In dieser eigenartigen Geschichte wird die Schlange zum Symbol für Schuld. Wer die „erhöhte Schlange“ anschaut, also die eigene Verfehlung sieht und sich ihr stellt, wird leben. Verdrängen ist bis heute kein gutes Rezept für gelingendes Leben. Was schief lief, muss bewältigt werden. Zum Neuanfang gehört, sich dem eigenen Leben zu stellen.

In diesem Sinn deutet und erklärt das Neue Testament Jesu Tod am Kreuz. Er starb nicht als geistlicher Superheld, sondern einsam und verlassen. Er starb, weil Ausgrenzung, Hass und Selbstsucht über die Einladung zu einem Leben mit Gott triumphieren wollten. Erst im österlichen Rückblick wird deutlich, dass das scheinbar bittere Ende um der Liebe Gottes willen neues Leben bedeutet.

Das neue Leben kommt nicht leichtfüßig daher. Gott schenkt es, zu verdienen gibt es nichts. Aber wie bei der erhöhten Schlange heißt es auch bei Jesus, auf „den erhöhten Menschensohn“ zu schauen. Wer Ja sagt zu Jesus Christus, erkennt in ihm am Kreuz die eigene Distanz zu Gott. So wie beim Anschauen der Schlange die Rettung darin bestand, der eigenen Verfehlung ins Auge zu schauen und auf Gnade zu hoffen, erkennen wir im Blick auf das Kreuz unser Leben und strecken uns nach der Gnade Gottes aus.

Superintendentin Irene Kraft

Kontakt: irene.kraft(at)emk.de

Ich danke

  • für die Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich seit über einem Jahr mit viel Energie und Kreativität dafür engagieren, dass Gemeinde auch während der Corona-Pandemie stattfindet und sich sogar weiter entwickelt.
  • für alle, die ihre Gemeinde und ihre Kirche auch in der Corona-Zeit im Gebet und durch ihre finanziellen Gaben tragen.
  • für Menschen, die durch Gottesdienste und andere Angebote über YouTube, BibelTV, Zoom usw. ganz neu erreicht werden.

Ich bitte

  • für alle, die nach über einem Jahr Gemeindeleben und Gemeindearbeit unter Corona-Bedingungen erschöpft sind und sich z.B. nach gemeinsamem Singen, Nähe und Begegnung sehnen.
  • für alle, die durch Corona besonders schwer belastet sind, gerade für Familien mit Kindern und Jugendliche, die wir mit unseren Online-Angeboten nur wenig erreichen.
  • dass wir uns in der vor uns liegenden Karwoche neu nach der Gnade Gottes ausstrecken, die uns in Jesu Kreuz und Auferstehung begegnet.
Irene Kraft
Irene Kraft

Distrikt Hamburg

Der Hamburger Distrikt umfasst die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen sowie zwei Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und eine in Sachsen-Anhalt. 26 Bezirke mit 35 Gemeinden gehören zum Distrikt, darunter 3 ghanaische und zwei internationale, englischsprachige Gemeinde, mit insgesamt rund 2800 Kirchengliedern.

Kontakt:
Distrikt Hamburg
Superintendentur
Eilbeker Weg 86
22089 Hamburg

Telefon: 040 20007721
E-Mail: distrikt.hamburg(at)emk.de