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29. März bis 4. April

Distrikt Zwickau

Keine Privilegien


Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. (Matthäus 20,28)


Unserem Vers geht ein Empfehlungsgespräch eigener Art voraus: Nicht der Chef ergreift hier die Initiative und fragt eine dritte Person nach Stärken und Schwächen eines Bewerbers oder einer Bewerberin. Vielmehr setzt sich eine fürsorgliche Mutter dafür ein, dass ihre beiden Söhne gute Posten bekommen. Wer will es ihr auch verdenken? Eltern wollen doch immer nur das Beste für ihre Kinder. Da ihre Empfehlung nicht objektiv sein kann, meldet der Chef Bedenken an, ob die Bewerber für die beiden Stellen überhaupt geeignet sind. Immerhin sind die Posten in der Firmenhierarchie rechts und links von ihm, also in der Chefetage, angesiedelt. Als die Mutter nicht lockerlässt und die Befähigung ihrer Söhne für den Job vehement verteidigt, knickt der Chef fast ein und kann deren »Trinkfestigkeit« nicht leugnen. Am Ende stellt er jedoch klar, dass es bei den erwünschten Posten nicht um Prestige und Privilegien geht, sondern um Demut und Selbsthingabe für die Belegschaft und darüber hinaus. Er selbst stehe dafür mit seiner ganzen Existenz ein.

Zugegeben, eine eigenwillige Sicht auf das Gespräch Jesu mit der Mutter der Zebedäus-Söhne. Was Jesus verkündigt und vorgelebt hat, betrifft nahezu alle Bereiche, in denen Menschen arbeiten und Positionen innehaben. Ob in Beruf, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft oder Kirche: Es geht nicht ums Herrschen, sondern ums Dienen. Es geht nicht um Privilegien, sondern um Verantwortung. Es geht nicht um den Ruf, sondern um Berufung. Die Empfehlung Jesu – und aller, die ihm nachfolgen – ist nicht die Glorie, sondern das Kreuz. Eine bleibende Herausforderung, die ohne den Er-Löser nicht zu bewältigen wäre!

Superintendent Werner Philipp

Kontakt: werner.philipp(at)emk.de

Ich danke

  • für die vielen Verantwortungsträger in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die in der gegenwärtigen Corona-Krise aus einer Gesinnung der Verantwortung heraus agieren
  • für die Haupt- und Ehrenamtlichen in den Gemeinden, die sich mit Hingabe, Kreativität und Solidarität der schwierigen Situation stellen und zusammenstehen.
  • für die ökumenischen Beziehungen, die sich in diesen herausfordernden Zeiten bewähren und uns gegenseitig Orientierung geben.

Ich bitte

  • für erkrankte Menschen und deren Familien, dass sie Hilfe, Beistand und Heilung erfahren.
  • für Menschen im Gesundheitswesen, dass sie genügend Kraft und Kapazitäten zur Bewältigung der Krise haben und durch ihren Dienst nicht überfordert werden.
  • für unsere Kirche und Gemeinden, dass die diesjährige Fastenzeit als besondere Chance begriffen wird, sich auf das Wesentliche zu besinnen und sich neu am dienenden Jesus auszurichten.
Werner Philipp D.Min.
Werner Philipp D.Min.

Distrikt Zwickau

Der Distrikt Zwickau der Evangelisch-methodistischen Kirche ist einer der beiden Distrikte der Ostdeutschen Konferenz, der Gemeinden in West-Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt umfasst. Zu ihm gehören 23 Bezirke mit insgesamt 50 Gemeinden.

Kontakt:
Superintendentur Distrikt Zwickau
Lessingstraße 8
08058 Zwickau

Telefon : 0375 88375515
E-Mail: sekretariat.sup.ojk(at)emk.de