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10. bis 16. Januar

Distrikt Berlin

Der vermutlich größte Schatz


Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. (Römer 8,14)


Welcher Geist leitet mich? Was treibt mich an? Wofür schlägt mein Herz? Wes Geistes Kind bin ich?

Ehrlich gesagt weiß ich das manchmal gar nicht so genau. Theoretisch weiß ich schon, wo ich hingehöre. Ich weiß, was mich leiten sollte und wes Geistes Kind ich sein sollte. Aber in meinem Alltag merke ich immer wieder, dass es so einfach nicht ist. Mehrere Seelen wohnen in meiner Brust. Ich bin hin- und hergerissen. Immer wieder tue ich Dinge, von denen ich eigentlich weiß, dass sie nicht von Gottes Geist gewirkt sind. Und ich tue Dinge nicht, von denen ich genau weiß, dass Gottes Geist sie mir auf die Agenda gesetzt hat. Es geht mir wie Paulus: Das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich (Röm. 7,19). Bin ich vielleicht gar kein Kind Gottes? Zumindest kein richtiges Kind Gottes?

Was für ein Glück, dass meine Gotteskindschaft nicht auf »meinem Mist« gewachsen ist. Ich bin kein Gotteskind, weil ich so ein toller und frommer Mensch bin. Ich bin Kind Gottes, weil Gott mich liebt, so wie ich bin. In der Taufe hat er zu mir JA gesagt hat. Ich bin meinen Eltern von Herzen dankbar, dass sie mich als Kind zur Taufe gebracht haben. Bevor ich irgendetwas in meinem Leben geleistet habe, war schon klar, wes Geistes Kind ich bin. Ich war Gottes Kind, als ich noch nicht einmal wusste, was das ist. Die Freude darüber leitet mich und ist vermutlich der größte Schatz meines Lebens. Ich bin Gottes Kind. In allem. Trotz allem. Im Leben und im Sterben.

Superintendent Gabriel Straka

Kontakt: distrikt.berlin(at)emk.de

Ich danke Gott

  • dass ich sein Kind sein darf. Ganz unabhängig von meinem Glauben, meiner Frömmigkeit, meiner Tagesform.
  • für meine Eltern, die mich zur Taufe gebracht haben.
  • für die Menschen in unseren Gemeinden, die besonders Kindern vermitteln, dass Gott sie uneingeschränkt und genauso, wie sie sind, liebt.

Ich bitte Gott

  • für alle, die keine Familie haben, die allein sind, die ihren Platz nicht finden können und die sich gerade in diesen Pandemiezeiten von allen guten Geistern verlassen fühlen.
  • für alle, die ein schlechtes Gewissen haben, dass sie viel zu wenig nach Gottes Maßstäben leben; dass sie das Wunder der Vergebung und der Gnade in ihrem Herzen begreifen können.
  • für alle, die in diesen Tagen krank sind, Schmerzen haben oder sogar auf Intensivstationen liegen.
  • für alle Sterbenden, dass sie wenigstens einen Menschen zur Seite haben, der ihnen auf ihrer letzten Wegstrecke nahe ist.
Gabriel Straka
Gabriel Straka

Distrikt Berlin

Die insgesamt 24 Gemeinden des Berliner Distrikts mit knapp 2.000 Methodisten befinden sich in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern und sind teilweise über hundert Kilometer voneinander entfernt. Sie leben in einem Umfeld, in dem der Abbruch kirchlicher Traditionen für die Mehrzahl der Menschen mehr als zwei Generationen zurückliegt.

Kontakt:
Superintendent Gabriel Straka
Dieffenbachstraße 39
10967 Berlin

Telefon: 030 81797234
E-Mail: distrikt.berlin(at)emk.de