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24. bis 30. März

Distrikt Dresden

Burn-out-Prophylaxe


Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lukas 9,62)


Klasse, wer das hinbekommt: Eine gerade Furche zu ziehen! Rücksicht ist hier einmal nicht angebracht. Man kommt sonst ins Schlingern. Die Furche, einmal gezogen, ist sowieso unkorrigierbar. Der Blick geht nach vorn – und ist zugleich an der schon gezogenen Furche orientiert. Also: Immer ein Wagnis, aber orientiert am Gewesenen. Wichtig aber auch: Vorausschauend pflügen! Das Wahrnehmen der Grenze. Wann gilt es zu wenden – wo endet das Feld? Das Wenden am Feldrand ist kein Turnaround. Sondern das Logische und Nötige, um im Rahmen zu bleiben und damit das ganze Möglichkeits-Feld zu beackern.

Jetzt, nach der Wende, kommt die eben gezogene Furche in den Blick. Und schließlich: Der Blick nach vorn ist auch nötig um zu sehen, wann man fertig ist. Wann das Feld durchgepflügt ist. Ende! Wer zurückschaut, wird nie zu einem Ende kommen. Er sieht immer und immer wieder frisch aufgebrochene Erde hinter sich. Das Ende sehen zu können: Eine Burn-out-Prophylaxe.

Alles das geschieht in der sogenannten Reich-Gottes-Arbeit. Wobei die spannende Frage bleibt, wer eigentlich den Pflug zieht: Ein Ochse oder ein 400 PS Traktor. Und wieso alle Kraft vorn dran nichts nützt, wenn das Menschlein hinten dran oder oben am Steuer sich ungeschickt verhält. Dann wird zwar immer noch gepflügt, aber das Ergebnis lässt deutlich zu wünschen übrig.

Christhard Rüdiger

Kontakt: christhard.ruediger(at)emk.de

Ich danke

  • für jeden kleinen Mut, Hand anzulegen und dabei zu sein, wenn Gott große Aufgaben an uns verteilt.
  • für jeden Blick nach vorn, der mit Bedacht die Grenze sucht und gerade damit das Ganze im Blick hat.

Ich bitte

  • für jeden fleißigen Kirchenarbeiter, der aus seiner Furche nicht mehr herausfindet, sie immer und immer wieder zieht und so tiefer und tiefer sinkt: dass er eine neue Furche ziehen kann. Neben der alten.
  • für jede Kirchenarbeiterin, die sich nicht mehr ziehen lassen kann oder will: dass die gewaltige Kraft, die die eigene Arbeit erst ermöglich, sie wieder in ihren Bann zieht.
Christhard Rüdiger
Christhard Rüdiger

Distrikt Dresden

Der Distrikt Dresden ist einer der beiden Distrikte der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz. Zu ihm gehören 28 Gemeindebezirke von Zittau ist ins Erzgebirge. Superintendent ist Christhard Rüdiger, sein Dienstsitz ist Chemnitz.

Kontakt:

Superintendent Christhard Rüdiger
Heinrich-Beck-Str. 33
09912 Chemnitz

Telefon: 0371 66110867
E-Mail: distrikt.dresden(at)emk.de