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4. bis 10. Juli

Arbeit für ältere Generationen

Die Bibel als Gebetsbuch – die Gemeinde eine Gebetsgemeinschaft


Ich höre nicht auf, zu danken für euch und gedenke euer in meinem Gebet. (Epheser 1,15-19)


Mit dem Eintritt in den Ruhestand vor zehn Jahren habe ich mir die Frage gestellt, wie sich die Zeit gestalten wird, die der Herr noch schenkt. Es war nicht die Frage, was ich nun alles tun werde, sondern wie sich diese Zeit mir schenken wird. Denn es ist Gottes Zeit und alles hat  s  e  i  n  e   Zeit.

Ruhestand bietet neue Chancen. Zeit für Gebet gehört dazu. Luther sagt richtigerweise, dass, wer viel Arbeit hat, der bete viel. So haben wir von der älteren Generation mehr Freiraum zum Beten. Wir dürfen ihn reichlich nutzen. Dafür nehme ich oft das Gesangbuch zur Hand und präge mir manche Strophe ein.

Als Lobpreis und als Bitte zwei Strophen von Ignaz Franz.

Der Lobpreis: »Alle Tage wollen wir / dich und deinen Namen preisen / und zu allen Zeiten dir / Ehre, Lob und Dank erweisen. / Rett aus Sünden, rett aus Tod, / sei uns gnädig, Herre Gott!« Die Bitte für den Weg der Kirche: »Sieh dein Volk in Gnaden an. / Hilf uns, segne, Herr, dein Erbe; / leit es auf der rechten Bahn, / dass der Feind es nicht verderbe. / Führe es durch diese Zeit, / nimm es auf in Ewigkeit.« (EM 2,10.9).

Danken und denken, so haben es auch die Apostel gehalten und sind uns auch darin ein Vorbild: die Bibel ein Gebetsbuch und die Gemeinde eine Gebetsgemeinschaft. Die Geschwister sind nie vergessen, egal, wie die Zeiten gehen. Dafür sorgt die Liebe Christi, die uns verbindet.

Thomas Röder

Kontakt: thomas.roeder(at)emk.de

Ich Danke

  • für die Zeit, die uns als älteren Menschen geschenkt ist und in der mancher Druck von uns genommen ist, aber sich auch Möglichkeiten eröffnen, derer wir uns in Freiheit bedienen dürfen. Wir haben Zeit für Gebet, und das ist Zeit für Gott, Zeit für die Gemeinde und Zeit für die Welt. Wir wollen diese Zeit reichlich nutzen.

Ich bete

  • und lasse mir ein besonderes Anliegen in Herz und Sinn prägen. Es ist der Weg unserer Kirche, unser gemeinsamer Weg, weil es keinen anderen gibt, denn wir sind eins in dem Herrn und haben keinen anderen.

Gehen wir mit ihm. Jesus sagt: »Ich bin der Weg...«. Mit ihm finden wir Menschen, denen er begegnen will. Er sucht auch noch heute Leute, die sich von ihm in den Dienst rufen lassen. Das Alter spielt keine Rolle. Wir dürfen ihm dienen unser Leben lang (Lk 1,75). Sein »Joch ist sanft und seine Last ist leicht« (Mt 11,30). Das gilt auch fürs Gebetsleben.

Thomas Röder
Thomas Röder

Arbeit für ältere Generationen

Die Arbeit mit der älteren Generation im Bildungswerk vermittelt durch Seminare und Impulstage hilfreiche Impulse für Mitarbeitende und Gruppen in den Gemeinden. In diesen Tagen beginnen wieder Seniorennachmittage als Präsenztreffen. Aus den Pandemieerfahrungen mit verhinderten Begegnungen ergibt sich für die Seniorenarbeit der Auftrag, gerade die ältere Generation zu ermutigen, die verschiedenen Möglichkeiten des Kontakts, online und in Präsenz, wahrzunehmen.

Kontakt:

Pastor i. R. Thomas Röder
Beauftragter für Seniorenarbeit in der Ostdeutschen Konferenz
Gasanstaltstraße 172
09474 Crottendorf

E-Mail: thomas.roeder(at)emk.de
Telefon: 037344 8389

Weitere Infos unter:

www.emk-bildung.de
www.emk-seniorenarbeit.de