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14. bis 20. März

Arbeit für die Ältere Generation

Das Zerstörerische des Alleinbleibens


Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils. (2. Korinther 6,2)


Jesus spricht bildhaft und vorösterlich über sein Ergehen. Er muss sterben, damit sein Auftrag in Erfüllung geht, Frucht trägt. Für uns, als die ihm Nachfolgenden geht es darum, dass auch aus unserem Leben und Christsein Früchte erwachsen.

Was ist eigentlich das Gegenteil von Fruchtbringen? Versagen, scheitern, ungenießbare Früchte hervorbringen? – Für mich überraschend spricht Jesus stattdessen von alleinbleiben. Immer mehr Menschen leben allein, manche weil sie den Partner an der Seite verloren haben, andere freiwillig. Es wäre lieblos in diesem Lebenskonzept das Gegenteil von fruchtbringen zu verstehen.

Corona hilft mir auf die Sprünge: Diese Pandemie produziert ein Alleinsein, wie ich es in diesem Wort heraushöre. Beziehungslos zu leben bedeutet, dass mein Agieren keinen Resonanzraum findet, dass alles verhallt, was ich beitrage. Niemand freut sich mit mir, niemand nimmt mich tröstend in den Arm, wenn ich traurig bin.

Gott hat mich als ein Wesen in Beziehung geschaffen, Jesus Christus möchte mir tagtäglich durch seinen Geist, durch Gaben und durch Vergebung gelingende Beziehung ermöglichen. Wie für alte Menschen diese Kontaktbeschränkungen lebenswichtige Beziehungen unterbinden, aber auch für Jugendliche und junge Erwachsene, die viel Nähe zu ihresgleichen suchen, so zerstört das »Alleinbleiben« des Weizenkorns, der Kinder Gottes die Gemeinschaft, die sie nach Gottes Willen pflegen sollen, aus der sie Kraft und Mut schöpfen und aus der sie die Welt verändern sollen.

Jürgen Hofmann, Sekretär f Ä.G. SJK

Kontakt: juergen.hofmann(at)emk.de

Wir danken für

  • Verantwortliche in Unternehmen, die alles dafür tun, dass Sie Arbeitsplätze erhalten können.
  • Ehrenamtliche in den Gemeinden, die trotz der gewonnenen Freude durch freie Termine wieder motiviert an ihre Aufgaben gehen werden.
  • Hoffnung weckende politische Neuansätze aus Washington.

Wir beten für

  • alte Menschen, die aus dem gewollten Alleinsein in die ungewollte Einsamkeit abdriften, und die die spürbare Nähe zu Freundinnen, Kindern und Enkeln vermissen.
  • junge Menschen, die wertvolle Gemeinschaft mit anderen, fröhliche Feste, Umarmungen und herzliches Miteinander entbehren.
  • die mit der Regierung neu Beauftragten in Baden-Württemberg und in anderen Ländern.
  • ein befruchtendes und respektvolles Miteinander der in Fragen der sexuellen Orientierung unterschiedlich positionierten Personen in Kirche und Gemeinden.
Jürgen Hofmann
Jürgen Hofmann

Arbeit für die Ältere Generation

Die Arbeit mit der älteren Generation im Bildungswerk beobachtet gesellschaftliche Fragestellungen und vermittelt durch Seminare und Impulstage hilfreiche Impulse für Mitarbeitende und Gruppen in den Gemeinden, derzeit überwiegend als Online-Angebote. Einmal im Jahr erscheint die Zeitschrift »Horizonte«. In der ganz aktuellen Ausgabe geht es um das Thema »Gepflegtes Leben« sowohl im Blick auf Pflegesituationen als auch darauf, was ich mir Gutes tun kann, um mein Leben zu pflegen. Erhältlich im Bildungswerk und in den Gemeinden.

Kontakt:

Sekretär für die Ältere Generation in der Süddeutschen Konferenz
Jürgen Hofmann

juergen.hofmann(at)emk.de

Weitere Infos unter:

www.emk-bildung.de
www.emk-seniorenarbeit.de