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22. bis 28. März

Seniorenarbeit

Es kommt Neues, Unerwartetes und Milderndes


Jesus spricht: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. (Johannes 12,24)


Gestorben wird in diesen Tagen mehr als sonst. Das Coronavirus macht reiche Ernte, zunächst in China, aber auch in Italien und Spanien. Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist es vielleicht auch bei uns in Deutschland so weit. Covid-19 stellt unsere Tage komplett auf den Kopf. Viele unserer festen Überzeugungen von dem, wie das Leben zu funktionieren hat, sind erschüttert. Am meisten vielleicht unsere grundoptimistische Einstellung, mit Fleiß, Kreativität und Hochgeschwindigkeit auch den stärksten Gegner besiegen zu können. Zumindest derzeit gilt das nicht.

Jetzt kommt erst etwas anderes. Das Sterben akzeptieren. Von Menschen, viele von ihnen sind Betagte, aber auch das Sterben von verinnerlichten Grund- und Glaubenssätzen. Das ist schwierig, herausfordernd und schmerzhaft. Nicht selten wird es zur persönlichen Tragödie, wenn wir direkt mit größter Härte davon betroffen sind.

Das Bildwort von Jesus nimmt nicht die Schwere. Aber es zeigt uns auch, dass das Sterben nicht das Ende ist. Es kommt Neues, gänzlich Unerwartetes und Milderndes. Aus dem Einsamen wird das Gemeinsame, aus Eigensinn wird Gemeinsinn. Der Innenblick weitet sich nach außen zu den anderen, die die gleichen Erfahrungen machen. Erst durch das Sterben wächst reiche Frucht, sagt Jesus. Das Paradoxe wird zur Wahrheit. Die Wahrheit aber macht uns frei. Diese Prozesse gleichen Häutungen, die uns die diesjährige Passionszeit zumutet und uns zugleich nahe bei Jesus sein lässt. Das ist Trost und Zuversicht in einem.

Pastorin Ulrike Burkhardt-Kibitzki

Kontakt: Ulrike.Burkhardt-Kibitzki(at)emk.de

 

 

 

Viele kirchliche Veranstaltungen müssen zurzeit entfallen. Wir können uns nur selten treffen und sehen. Umso wichtiger ist das Telefonieren und Schreiben, insbesondere für die hochbetagten Menschen, die nicht an den sozialen Medien teilnehmen. 

Wir beten

  • für alle, die am Virus erkrankt, aber auch von anderen Krankheiten betroffen sind. Mögen ihnen Menschen zur Seite stehen, sie pflegen, versorgen und begleiten.
  • für die wahren Helden in diesen kritischen Wochen: Pfleger, Ärztinnen, Fürsorgerinnen. Mögen sie die nötige Kraft für ihre Arbeit bekommen und zwischendurch genügend Pausen, um nicht selbst krank zu werden.
  • für die Politiker, die Verantwortung tragen und weitreichende Entscheidungen treffen müssen. Der Geist Gottes möge ihnen Augenmaß, Beherztheit und Gesundheit schenken. - um Segen für alle, die mit ihren Diensten für die Allgemeinheit unabkömmlich sind.
  • für unsere Gemeinden, die geschenkte Zeit zu nützen zur tätigen Nächstenliebe und zum innigen Gebet.
Ulrike Burkhardt-Kibitzki
Ulrike Burkhardt-Kibitzki

Seniorenarbeit

Der Arbeit mit und für Seniorinnen und Senioren wird in einer älter werdenden Gesellschaft und Kirche immer größere Bedeutung zukommen. Wir ermutigen, die Kompetenzen, die Erfahrungen sowie die Weisheit älterer Menschen für Kirche und Welt fruchtbar werden zu lassen. Ältere und Hochbetagte sind wertgeschätzte Partner im Bau des Reiches Gottes. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag als Berufene Jesu Christi. Zugleich sind sie als Verletzliche dem nächstenliebenden Dienst der Kirche in besonderer Weise anvertraut.

Kontakt:

Seniorensekretärin Ulrike Burkhardt-Kibitzki
E-Mail: ulrike.burkhardt-kibitzki(at)emk.de

Weitere Infos unter www.emk-bildung.de/info-seniorenarbeit.html