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1. bis 7. September

Seniorenarbeit

Das wahrhaft tragende Fundament des Lebens erkennen


Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. (1. Petrus 5,5)


Hochmütige Menschen gelten als unangenehme Zeitgenossen, deren Gesellschaft man meidet. Sie werden als besserwisserisch, überlegen und herablassend erlebt. Doch was die einen als Hochmut empfinden, sehen andere als gesundes starkes Selbstbewusstsein, gepaart mit einem kräftigen Talent zur Selbstpräsentation. Oder als verzweifelten Versuch, sich gegen drohende Verzwergung zur Wehr zu setzen.

Was als Hochmut erlebt wird, ist also offensichtlich, wie vieles in unserer Zeit, dem Wandel unterworfen. Dasselbe gilt für die Demut, die ein schlechtes Image hat, denn introvertiertes oder gar unterwürfiges und devotes Auftreten löst heute keine Bewunderung mehr aus. Eher das Gegenteil. Es geht darum auszuloten, wem denn heute Gott Widerstand leistet und wem er Gnade schenkt.

Eines der Haupterkennungszeichen von Hochmut in der Bibel ist die Leugnung Gottes – der Mensch, der meint, sein Schicksal selbst in die Hand nehmen zu können und Gott letztlich nicht braucht. Eben jener, der denkt, seines eigenen Glückes Schmied zu sein. Demütig in den Augen Gottes sind jene, die nichts vorweisen können als leere Hände und kindliches Vertrauen. Welche Provokation für unsere leistungsverliebte Zeit, die auch vor der Kirche nicht Halt macht.

Es ist gut, sich hin und wieder zu prüfen: Inwiefern stützt sich mein ganzes Engagement auf meine Leistungsfähigkeit? Bin ich mir meiner Unzulänglichkeit und meiner Gebrechlichkeit bewusst? Erst dann werde ich die Gnade Gottes als das wahrhaft tragende Fundament meines Lebens erkennen.

Ulrike Burkhardt-Kibitzki

Kontakt: ulrike.burkhardt-kibitzki(at)emk.de

Wir beten

für die Familien, in denen gepflegt und umsorgt wird: behinderte Kinder, Unfallopfer, chronisch Kranke, alte Menschen

  • dass ihnen an jedem Tag und in jeder Nacht die nötige Kraft zuwächst, um diese Herkulesaufgabe zu meistern.
  • dass sie nicht alleingelassen werden, weder von ihren Gemeinden noch vom Staat und seinen Sozialträgern.
  • dass sie Möglichkeiten zur Auszeit und Selbstfürsorge haben.
  • dass ihnen von Gesellschaft und Kirche die dringend nötige Anerkennung und Aufwertung ihres Einsatzes zukommen.

Konkret beten wir für den »Impulstag: Demenz – Herausforderungen für Familie und Gemeinde«, der am 9. November in Herrenberg stattfindet und von der Fachkommission Ältere Generationen der Süddeutschen Konferenz angeboten wird.

Ulrike Burkhardt-Kibitzki
Ulrike Burkhardt-Kibitzki

Arbeit mit Älteren

Die Arbeit mit und für ältere Generationen umfasst eine Zielgruppe, deren Bedeutung in der kirchlichen Arbeit wächst –beginnend bei den Babyboomern, die das Älterwerden allmählich bemerken, über die fitten »Silver-Agers« bis hin zu den Betagten, die Hilfe und Unterstützung brauchen. Die Arbeit mit Älteren macht Angebote und setzt Impulse, wie Glaube und Leben im Älterwerden gelingen und gestärkt werden können. Denn Glaube ist gerade auch im höheren Alter Gefährdungen ausgesetzt und braucht immer wieder neue Vergewisserung, um tragfähig zu bleiben.

Kontakt:

Seniorensekretärin Ulrike Burkhardt-Kibitzki
E-Mail: ulrike.burkhardt-kibitzki(at)emk.de

Weitere Informationen unter www.emk-bildungswerk.de und www.emk-seniorenarbeit.de