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10. bis 16. Mai

Kommission für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung

Was der Seele guttut


Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder! (Psalm 98,1)


Momentan ist mir so gar nicht nach Singen zumute, denn ich bin absolut genervt vom »Homeschooling«. Genervt, dass ich meine eigene Arbeit ständig verschieben muss für Oberflächenberechnungen in Mathematik (davon habe ich absolut keine Ahnung mehr), Adverbiale in Deutsch, Englischvokabeln oder für die Drittklass-Aufgaben meiner jüngeren Tochter. Ich bin gefragt als Pastorin, Organisatorin und Lehrerin. Ich soll Ruhe ausstrahlen, motivieren, trösten, verständnisvoll sein. Schreien wäre angebrachter! Doch die Aufforderung lautet: »Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder!« Eher würde mir das T-Shirt gefallen mit der Aufschrift: »Lass mich! Ich muss mich da jetzt reinsteigern!«

Aber Halt! Kann mir der Vers vielleicht zur Einladung werden, mich auf etwas anderes zu fokussieren als auf mein Genervt-Sein? Ich erinnere mich an meine eigene Schulzeit und die Chorproben in der Kantorei. Ich erinnere mich an lange Abende im Jugendkreis, bei Jugendeinsätzen und bei Freizeiten, bei denen wir ein Lied nach dem anderen gesungen haben. Ich erinnere mich an das Singen im Süddeutschen Kantatenchor. Und ich mache mir bewusst, dass ich mich doch immer wieder an mein Klavier setze und singe. Eines verbindet alle diese Gedanken: Die Erfahrung, dass sich in mir beim Singen oft etwas verändert hat. Wie durch ein Wunder. Da löst sich etwas, Friede kehrt ein, Gott kommt mir näher.

Leider machen zurzeit die geltenden Auflagen das gemeinsame Singen im Gottesdienst unmöglich. Doch wie wäre es, wenn wir zu Hause singen oder Lieder anhören, die uns und unserer Seele guttun? Gerade jetzt in dieser Ausnahmezeit! Ich fange gleich damit an.

Denise Courbain

Kontakt: referat.kdgv(at)emk.de

Ich danke für

  • den wunderschönen Frühling mit strahlend blauem Himmel, zwitschernden Vögeln, blühenden Bäumen.
  • liebe Menschen, die trotz Ausgangsbeschränkungen für mich erreichbar sind.
  • für die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen und dass ich nicht alles alleine bewältigen muss.

Ich bete für

  • unsere Verantwortlichen in der Politik und die schweren Entscheidungen, die sie immer wieder zu treffen haben.
  • die Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben oder Angst davor haben, sowie für alle, die an der Behandlung forschen und Erkrankte versorgen.
  • Gottes wunderbare Schöpfung und dass wir liebevoll mit ihr umgehen.
Denise Courbain
Denise Courbain

Kommission für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung (KdgV)

Die Aufmerksamkeit dieses kirchlichen Arbeitsbereichs richtet sich auf die unterschiedlichen Felder diakonischer und gesellschaftspolitischer Themen.

Die Hauptaufgabe ist momentan die intensive Arbeit an der sogenannten »SchöpfungsLEITER«. Dies ist ein speziell für die Gemeinden der EmK in Deutschland entwickeltes Konzept für ökofaires Engagement. Dazu gehören die geistlichen Grundlagen, die konkrete Umsetzung von Erkenntnissen im Kontext der Gemeinde und die Vernetzung nach außen.

Kontakt:

Pastorin Denise Courbain
Referentin für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung
Dielmannstr. 26
60599 Frankfurt am Main

Telefon 069 242521-0
E-Mail: referat.kdgv(at)emk.de
Web: www.emk-gfs.de