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2. bis 8. Mai

Diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung

Gemeinsamkeit mit dem Psalmdichter


Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder! (Psalm 98,1)


Psalm 98 lädt ein zum Singen und Jauchzen, zum Rühmen und Loben. Neben uns Menschen wird auch die Natur dazu aufgefordert: »Das Meer brause und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen. Die Ströme sollen in die Hände klatschen, und alle Berge seien fröhlich vor dem HERRN.«

Ich beschäftige mich viel mit dem Klimawandel. Manchmal wird mir da das Herz schwer und nach Singen ist mir überhaupt nicht zumute, wenn ich an das Meer denke, wie der Mensch es verschmutzt und ausgefischt hat. Wenn ich an die Berge denke, die der Mensch für sich eingenommen hat oder die Gletscher, die allmählich verschwinden. Singen sollen sie, brausen und klatschen? Und die, die auf dem Erdkreis wohnen – Menschen, Tiere, Pflanzen – vielen wird ihre Lebensgrundlage entzogen.

Der Psalmist kannte keinen Klimawandel. Für ihn bestand die Bedrohung darin, dass andere Völker sich gegen seines erhoben. Das Volk Israel wurde immer wieder angegriffen. Auch der Glaube an den einen Gott wurde immer wieder bedroht und verlacht. Oder das Volk selbst war im Zweifel und am Jammern und Klagen.

Es gibt eine wichtige Gemeinsamkeit, an die mich der Psalmdichter erinnert: Meinen Mut und meine Kraft schöpfe ich immer wieder aus Gott. Der Blick auf ihn ist heilend und entlastend – der Glaube daran, dass Gott die Welt in seinen Händen hält und für sie sorgt; dass er mich und seine Schöpfung zu einem guten und gerechten Ziel bringen wird. Der Grund zur Freude ist Gott selbst. Weil er auch heute noch Wunder tut. Weil er auch heute noch Herzen heil macht. Weil er auch heute noch für Gerechtigkeit einsteht. Die Welt ist bedroht, mein Glaube wird immer wieder in Frage gestellt – doch Gott selbst ist da. Darum lasst uns singen! KANTATE!

Denise Courbain

Kontakt: referat.kdgv(at)emk.de

Ich danke

  • für die Natur, die jetzt im Frühling immer grüner und bunter wird. Danke für die Farben, die zwitschernden Vögeln, den Duft frischer Erde. für die Kreativität vieler Gemeinden, mit der Pandemie umzugehen und voller Hoffnung weiterzumachen. für Menschen, die sich von Gottes Liebe leiten lassen, die auf Gott vertrauen und tatkräftig füreinander und diese Schöpfung einstehen.

Ich bitte

  • für einen fairen Wahlkampf vor der Bundestagswahl und um den Mut, nicht nur auf Zahlen zu schauen, die mit Wachstum zu tun haben.
  • für Menschen, die wütend, traurig und ängstlich sind; vor allem für die, die ich mit Argumenten nicht mehr erreichen kann. Ich bete um gegenseitigen Respekt, Offenheit und Liebe. Fang bei mir an, Gott!
  • für Gottes verletzliche Schöpfung und dass wir sorgsam mit unserem Planeten umgehen, der im Fieber liegt.
Denise Courbain
Denise Courbain

Diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung

Die Aufmerksamkeit dieses kirchlichen Arbeitsbereichs richtet sich auf die unterschiedlichen Felder diakonischer und gesellschaftspolitischer Themen. Die aktuelle Hauptaufgabe ist die Arbeit am Zertifizierungsprogramm »SchöpfungsLEITER«. Das ist ein für Kirchengemeinden entwickeltes Konzept für ökofaires Engagement. Schöpfungsbewahrung wird als umfassendes Glaubensthema verstanden und wird verbunden mit anderen Bereichen der Gemeindearbeit, wie Nächstenliebe, Mission und Evangelisation.

Kontakt:

Pastorin Denise Courbain
Referentin für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung
Dielmannstr. 26
60599 Frankfurt am Main

Telefon 069 242521-0
E-Mail: referat.kdgv(at)emk.de
Web: www.emk-gfs.de, www.schoepfungsleiter.de