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6. bis 12. September

Kommission für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung

Bock oder Schaf?


Christus spricht: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. (Matthäus 25,40)


Hier geht es ums Weltgericht. Wie im gesamten Matthäusevangelium ist auch hier »Gerechtigkeit« das Thema. Im beschriebenen Szenario trennt der Menschensohn – damit meint Jesus sich selbst – die Menschen »wie ein Hirte die Schafe von den Böcken« (V32). Zu den »Gerechten« sagt er die bekannten Sätze: »Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen … Ich bin nackt gewesen … Ich bin krank gewesen ... Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.« (V35+36) Auf die Frage, wann das so war, bekommen sie als Antwort die oben zitierte Aussage.

Früher habe ich bei dieser Schilderung oft Angst bekommen und mir überlegt, ob ich mehr »Bock« oder »Schaf« bin. Auch jetzt fallen mir Situationen ein, in denen ich mich eher ungerecht verhalten habe und nicht meinem Herzen gefolgt bin.

Die frühe Phase unseres Kirchenvaters John Wesley und seine Versuche, krampfhaft alles richtig zu machen, können uns da helfen. Leichter wurde es ihm erst, als er begriff, dass es darum geht, die Gnade Gottes ins Leben zu tragen und die Gerechtigkeit Gottes als Geschenk zu empfangen, das zur Weitergabe ermuntert. Er lernte immer mehr, aus Gottes Liebe und Barmherzigkeit heraus zu handeln. Er konnte gar nicht mehr anders, weil es ihn ganz erfüllte.

Die Spannung, die sich im Matthäusevangelium auftut, ist damit nicht beseitigt. Doch ich vertraue fest darauf, dass Gottes Liebe mich leitet, mich verändert, mich antreibt, herausfordert und gerechter werden lässt.

Denise Courbain

Kontakt: referat.kdgv(at)emk.de

Ich danke für

  • die beiden Gemeinden in Böblingen und Hamburg-Nord, die den Mut hatten, Pilotgemeinden für die Schöpfungs-Leiter zu werden.
  • allen Reichtum, mit dem uns Gott segnet und herausfordert.

Ich bete

  • um Mut, Kreativität, Durchhaltevermögen, und segensreiche Erfahrungen in den beiden Pilotgemeinden beim Zertifizierungsprozess mit der Schöpfungs-Leiter.
  • dafür, dass wir eine Pilotgemeinde im Bereich der Ostdeutschen Konferenz finden.
  • um die wiederkehrende Erkenntnis im Alltag, dass Gott, unser Schöpfer, es unfassbar gut mit uns meint und wir seine Liebe widerspiegeln.
Denise Courbain
Denise Courbain

Kommission für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung (KdgV)

Die Aufmerksamkeit dieses kirchlichen Arbeitsbereichs richtet sich auf die unterschiedlichen Felder diakonischer und gesellschaftspolitischer Themen.

Die Hauptaufgabe ist momentan die intensive Arbeit am Zertifizierungsprogramm »Schöpfungs-Leiter«. Das ist ein speziell für die Gemeinden der EmK in Deutschland entwickeltes Konzept für ökofaires Engagement. Dazu gehören die geistlichen Grundlagen, die konkrete Umsetzung von Erkenntnissen im gemeindlichen Kontext und die Vernetzung nach außen.

Kontakt:

Pastorin Denise Courbain
Referentin für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung
Dielmannstr. 26
60599 Frankfurt am Main

Telefon 069 242521-0
E-Mail: referat.kdgv(at)emk.de
Web: www.emk-gfs.de, www.schoepfungsleiter.de