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22. bis 28. August

Diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung

Zum Glück sieht Gott das anders


Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. (Jesaja 42,3)


Mein liebstes Gartengerät ist die Gartenschere. Sie hilft, Zweige, Äste und Verblühtes abzuschneiden und Pflanzen wieder in Form zu bringen. Mitunter wachsen und gedeihen sie danach umso stärker. Auch geknickte Zweige – weg damit, da ist doch kein Leben mehr drin, das wächst wieder neu! Dass hier kein falscher Gedanke aufkommt: unser Garten ist immer noch ganz schön wild und mit mancherlei Unkraut gesegnet. Aber wenn die Schere zum Einsatz kommt, bin ich hinterher richtig begeistert über die Ordnung und Gleichmäßigkeit – und dass ich kaputte oder tote Pflanzen nicht mehr anschauen muss.

Von geknickten Ästen erzählt der Wochenspruch auch, und auch von nur noch glimmenden Dochten. Ordnungsliebend und logisch denkend würde ich sagen: weg damit, lohnt doch nicht mehr. Zum Glück hat Gott noch eine andere Sicht auf die Dinge. Was halb tot und ohne Hoffnung scheint auf dieser Welt, gibt er nicht auf. Gott schaut hin. Gott wendet sich nicht ab, weil etwas unansehnlich ist. Nein, was »vernünftig betrachtet« kaum Chancen hat, soll leben.

Das gibt mir Hoffnung in Zeiten verrücktspielenden Klimas und durcheinanderpurzelnder Werte. Gott hat die Welt erschaffen. Gott gibt die Erde und die Menschen nicht dahin. Wo es wehtut hinzuschauen, wo ich mich ratlos abwenden möchte, da schaut Gott hin, und er sortiert nicht aus. Im Gegenteil: ich bekomme neuen Mut geschenkt, um anzupacken. Gott sei Dank!

Christine Guse

Kontakt: christine.guse(at)emk.de

Ich danke

  • für alle, die bei den Folgen der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands immer noch helfen und mitdenken und unterstützen;
  • für alle, die bei den verheerenden Waldbränden im Mittelmeerraum über Wochen Mensch, Tier und Natur zu retten versuchen;
  • für viele Engagierte in unserer Kirche, denen der Bereich Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfungsbewahrung ein wichtiges Anliegen ist.

Ich bitte

  • für Politikerinnen und Politiker, die mittlerweile ahnen, wie wichtig das Thema Klimaschutz ist – dass sie Mut haben, neu zu denken und neu Schwerpunkte im Sinne des Klimaschutzes zu setzen;
  • für einen fairen Umgang miteinander in den Wochen des Wahlkampfs;
  • für eine ertragreiche Diskussion des Papiers »Leben für morgen« in der gesamten Kirche;
  • für die Vorbereitungen der vom 9.-12. September in Hamburg tagenden Norddeutschen Jährlichen Konferenz.
Christine Guse
Christine Guse

Diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung

In allen Konferenzen der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland gibt es Angebote im Bereich Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfungsbewahrung. Dabei werden Aktionen in Gemeinden und Konzepte für die Gesamtkirche angestoßen. Dazu gehören beispielsweise das Papier »Leben für morgen« oder Umweltzertifikate wie die »SchöpfungsLEITER« oder der »Grüner Gockel«.

Kontakt:

Pastorin Denise Courbain
Referentin für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung
Dielmannstr. 26
60599 Frankfurt am Main

Telefon 069 242521-0
E-Mail: referat.kdgv(at)emk.de
Web: www.emk-gfs.de, www.schoepfungsleiter.de