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15. bis 21. Juli

Kommission für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung

Verständnis und Respekt – ein Ideal oder Realität?


So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. (Epheser 2,19)


Wie waren wir froh, als wir – nur wenige Wochen nach unserem Umzug von Süd- nach Norddeutschland vor etlichen Jahren – eine Familie kennenlernten, die auch deshalb rasch zu unseren Freunden wurde, weil sie unseren Dialekt sprachen. Es war sofort eine Beziehung entstanden.

Doch Fremd-sein bedeutet nicht nur niemanden zu kennen, sondern darüber hinaus keine Beziehungen zu Mitmenschen zu haben.
Menschen, die an Jesus Christus glauben, sind in der Regel in einer Kirchengemeinde organisiert, und sie sind aufgrund ihres Glaubens an den dreieinigen Gott innerhalb dieser Gemeinde miteinander und auch mit der weltweiten Christenheit verbunden. Diese Verbundenheit hat Gott selbst hergestellt: Er ist selbst Mensch geworden. Er hat Menschen in seine Nachfolge gerufen und durch seine Liebe zur Gemeinschaft in Frieden und Gerechtigkeit befreit. Diese Gemeinschaft und die Beziehungen unter Glaubensgeschwistern sind nicht immer konfliktfrei. Aber Gott hat uns durch Christus dazu befreit, dass wir als »Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen« in versöhnter Verschiedenheit miteinander leben können. Das ist kein Nebeneinanderher, sondern ein erarbeitetes Miteinander in Verständnis und Respekt. Idealerweise.

Deshalb gilt: Weil Gottes Volk immer wieder unterwegs und auf der Flucht war, sind Kirchen und Gemeinden seit alters her Orte, an denen Gäste und Fremdlinge willkommen sind und an denen zu Geflüchteten und Vertriebenen Beziehungen aufgebaut und ihnen Heimat angeboten wird.

Hans Martin Renno

Kontakt: referat.kdgv(at)emk.de

Ich danke

  • für Menschen und Gruppen, bei denen ich mich geborgen und geschützt fühle.
  • für Gemeinden, in denen Gäste und Fremde willkommen geheißen und zu Freunden werden.
  • für Menschen, die sich für die Menschenrechte von Geflüchteten einsetzen.

Ich bitte

  • dass wir uns bewusst werden, dass wir fast überall auf der ganzen Welt selbst Fremde sind.
  • dass wir aufhören, Menschen einzuteilen in Einheimische, Ausländer, Flüchtlinge usw., sondern in ihnen Menschenbrüder und Menschenschwestern erkennen.
  • dass wir die Vielfalt der Kulturen dankbar als Bereicherung und Horizonterweiterung verstehen und erleben.
Hans Martin Renno
Hans Martin Renno

Kommission für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung

Der Arbeitsbereich »diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung« ermutigt dazu, sich selbst und unsere Gesellschaft in Jesu Sinn auf das Reich Gottes hin zu gestalten und zu verändern. Die Kirche erhebt ihre Stimme für Gerechtigkeit, für Frieden und für den Schutz der Schöpfung.

Kontakt:

Pastor Hans Martin Renno
Referent für diakonische und gesellschaftspolitische Verantwortung
Dielmannstr. 26
60599 Frankfurt am Main

Telefon 069 242521-0
E-Mail: referat.kdgv(at)emk.de
Web: www.emk-gfs.de