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12. bis 18. Juli

Theologische Hochschule Reutlingen

Es geht ums Ganze


Aus Gnade seid ihr errettet worden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es. (Epheser 2,8)


Die Formulierung »Aus Gnade seid ihr ›selig‹ geworden« ist möglicherweise vertrauter. So steht es in der Luther-Übersetzung und so singen wir es: »Aus Gnaden soll ich selig werden«. Was aber heißt denn »selig sein«? Man könnte an ältere Damen mit hohen Hüten denken, die sich im Café Kranzler eine saftige Schwarzwälder Kirschtorte gönnen – und selig sind.

Etwas mehr Wucht jedoch würde ich vom biblischen Text schon erwarten. Wörtlich steht da: Ihr seid errettet. Tatsächlich zeigt der Zusammenhang: Es geht ums Ganze: Wir waren einst tot (so steht es in Vers 1), und nun sind wir durch den barmherzigen Gott mit Christus lebendig gemacht worden. Aus Gnade sind wir errettet worden (so sagt es schon Vers 5). Das »Tot-Sein« ist eine bildliche Aussage für die Hoffnungslosigkeit einer sich in sich selbst verkrümelnden Existenz.

Dagegen tragen wir – mit Christus auferweckt (Vers 6) – gegen alle Hoffnungslosigkeit ansteckende Hoffnung, Liebe und neues Leben in die Welt. Das tun wir nicht aus eigenen Entschlüssen und Kräften, sondern: Gottes Gabe ist es. Auch unseren Glauben rechnen wir nicht uns selbst zu, sondern verstehen ihn als eine Gabe Gottes. Wäre unser Tun unser eigenes Werk, würden wir leicht zu Angebern (Vers 9).

Andersherum aber passt es: Gott schafft uns neu, gründet uns in Jesus Christus, bereitet selbst gute Werke vor – und wir tun sie dann (Vers 10). Die guten Werke sind keine Verpflichtung, sie werden zu unserer guten Gewohnheit. Und das alles geschieht aus dem überschwänglichen Reichtum seiner Gnade: Gottes Gabe ist es.

Prof. Christof Voigt

Kontakt: christof.voigt(at)emk.de

Ich danke

  • für die vielen Vorbilder des Glaubens in der Geschichte der Kirche und in den Gemeinden der Gegenwart.

Ich bitte

  • um einen guten Start des neu eingerichteten Lehrstuhls »Soziale Arbeit«. 
  • um die Leitung des Heiligen Geistes bei der Entwicklung eines weiteren Studiengangs »Soziale Arbeit. Diakonie. Theologie«.
  • um Weisheit und Mut bei allen baulichen Planungen.
  • für alle, die an der Theologischen Hochschule leben und arbeiten.
Christof Voigt
Christof Voigt

Theologische Hochschule Reutlingen

Die Theologische Hochschule Reutlingen steht in einer mehr als 150-jährigen Tradition der Bildung kirchlicher Führungskräfte. Getragen wird sie von fünf deutschsprachigen Jährlichen Konferenzen. Seit 2005 ist sie eine staatlich anerkannte Hochschule und vergibt staatlich und international anerkannte Bachelor- und Master-Abschlüsse. Derzeit besteht die Hochschulgemeinschaft aus mehr als sechzig Studierenden, sieben Professor(inn)en und Lehrbeauftragten und Mitarbeitenden in Haus und Verwaltung.

Kontakt:

Theologische Hochschule Reutlingen
Staatlich anerkannte Hochschule der Evangelisch-methodistischen Kirche
Friedrich-Ebert-Str. 31
72762 Reutlingen

Telefon: 07121 9259-0
Web: www.th-reutlingen.de