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15. bis 21. März

Theologische Hochschule Reutlingen

Alles geben!


Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lukas 9,62)


Jesus spricht Klartext: Erst anpacken wollen und dann doch lieber zurückschauen, das passt nicht zu ernsthafter Nachfolge! Das ist schroff geredet. Zumal, wenn die vorausgegangenen Aussagen mitbedacht werden: Vor der Nachfolge Abschied nehmen von den Seinen? Ist nicht. Der Blick geht nach vorne! Irgendeine Planbarkeit der Plätze, zu denen die Nachfolge führt? Gibt es nicht. Ja, nicht einmal der verstorbene Vater darf beerdigt werden: Lass die Toten ihre Toten begraben!

Ein harter Text. Jesus selbst ist ohne Obdach, und er wirkt pietät- und rücksichtslos. Er verlangt von seinen Nachfolgern weitestgehende Bedürfnislosigkeit. Die Verkündigung des nahenden Reiches Gottes ist es, die diese Dringlichkeit und Unbedingtheit fordert. Radikale Wanderprediger denken an nichts als das kommende Reich Gottes. Aber: Nicht alle stehen in diesem Dienst. Denn es muss ja auch die anderen geben, die die Wanderprediger aufnehmen und versorgen.

Andererseits lebt die Verkündigung bis heute von vorbildlichen Ausnahmepersönlichkeiten. Man kennt sie aus der Geschichte der Kirche, aber eben auch aus der Gegenwart der Gemeinde: Da sind Menschen, die ihre gesamte Zeit in die kirchliche Verkündigung des Evangeliums stecken und dafür auf Vieles selbstverständlich und klaglos verzichten. Auch sind da Menschen, die ihr bürgerliches Leben samt Sicherheit verlassen und für andere Menschen alles geben. Sie werden dem gerecht, was Dietrich Bonhoeffer sagt: »Die Kirche ist nur dann Kirche, wenn sie für andere da ist.«

Prof. Christof Voigt

Kontakt: christof.voigt(at)emk.de

Ich danke

  • für die vielen Vorbilder des Glaubens in der Geschichte der Kirche und in den Gemeinden der Gegenwart.

Ich bitte

  • um eine gute personelle Besetzung des neu eingerichteten Lehrstuhls »Soziale Arbeit«.
  • um die Leitung des Heiligen Geistes bei der Entwicklung eines weiteren Studiengangs »Soziale Arbeit und Theologie«.
  • um Weisheit und Mut bei allen baulichen Planungen.
  • für alle Menschen, die an der Theologischen Hochschule leben und arbeiten.
Christof Voigt
Christof Voigt

Theologische Hochschule Reutlingen

Die Theologische Hochschule Reutlingen der Evangelisch-methodistischen Kirche steht in einer mehr als 150-jährigen Tradition der Bildung kirchlicher Führungskräfte. Getragen wird sie von fünf deutschsprachigen Jährlichen Konferenzen. Seit 2005 ist sie eine staatlich anerkannte Hochschule und vergibt staatlich und international anerkannte Bachelor- und Master-Abschlüsse. Derzeit besteht die Hochschulgemeinschaft aus siebzig Studierenden, sieben Professor(inn)en, fünf Lehrbeauftragten und sieben Mitarbeitenden in Haus und Verwaltung.

Kontakt:

Theologische Hochschule Reutlingen
Staatlich anerkannte Hochschule der Evangelisch-methodistischen Kirche
Friedrich-Ebert-Str. 31
72762 Reutlingen

Telefon: 07121 9259-0
Web: www.th-reutlingen.de