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2. bis 8. September

Evangelisch-methodistisches Diakoniewerk Bethanien e. V.

Die »guten alten Zeiten« und die Gegenwart


Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2)


Eine reflektierte, von Dankbarkeit geprägte Erinnerungskultur tut diakonischen Initiativen und Einrichtungen – und nicht nur ihnen – gut. Oft aber werden vergangene Zeiten mit der Behauptung verklärt, damals sei alles viel besser und die diakonische Welt noch in Ordnung gewesen. Man habe Zeit gehabt für Patientinnen, Klienten, Bewohnerinnen und für das Miteinander in der Dienstgemeinschaft. Heute hingegen falle dies der Wirtschaftlichkeit zum Opfer. 

Dankbares Erinnern sieht anders aus: Es erkennt auch die Herausforderungen und Probleme in den hinter uns liegenden Zeiten und nimmt staunend zur Kenntnis, dass Gott trotz dieser Schwierigkeiten sein Werk hat wachsen und gedeihen lassen. Darüber hinaus entdeckt es im Guten der Vergangenheit die Wurzeln für das, was gegenwärtig an Liebevollem und Hilfreichem geleistet werden kann. 

Wer sich in dieser Weise dankbar erinnert, erkennt, dass Gott selbst es ist, der es Menschen zu unterschiedlichsten Zeiten und in verschiedensten Situationen ermöglicht, für ihre Mitmenschen helfend, heilend, begleitend, tröstend da zu sein und dass wir in all dem seine Gegenwart erkennen können – zu allen Zeiten. Er gerät so ins Loben über die großen Liebestaten Gottes in Vergangenheit und Gegenwart, anstatt sich im Jammern und im nostalgisch-lähmenden Blick auf die vermeintlich »guten alten Zeiten« zu verlieren.

Frank Eibisch

Kontakt: frank.eibisch(at)ediacon.de

Wir danken

  • für die Menschen, die vor unserer Zeit im Sinn und Geist Gottes für ihre Mitmenschen liebevoll, heilend, helfend, fürsorgend tätig waren.
  • für alle Möglichkeiten zu diakonischem, sozialen Handeln in unserer Gesellschaft.
  • dafür, dass Gott Menschen mit Liebe und Sachverstand beschenkt, um die diakonische Arbeit zum Wohl ihrer Mitmenschen zu tun.

Wir bitten

  • für die Menschen, die in besonderer Weise auf Hilfe, Unterstützung und Zuwendung angewiesen sind.
  • für alle, die bereit sind, sich nicht von Eigensinn und Selbstbezogenheit gefangen nehmen zu lassen, sondern Gottes Liebe mit ihren Mitmenschen teilen.
  • für diejenigen, die in ihrer Hilfsbereitschaft und Hilfswilligkeit an die Grenzen ihrer Kräfte stoßen.
Frank Eibisch
Frank Eibisch

Evangelisch-methodistisches Diakoniewerk Bethanien e. V.

Das Evangelisch-methodistische Diakoniewerk Bethanien e.V. war 1972 in der DDR gegründet worden, um dort die methodistische Krankenhausarbeit weiterführen zu können. Heute ist es vor allem in gemeindenahen diakonischen Initiativen tätig und betreibt u. a. das Nordcafé in Leipzig, eine Begegnungsmöglichkeit für Geflüchtete und Einheimische. Derzeit ist ein Zusammenwachsen mit den Bethanien- und Bethesda-Diakoniegemeinschaften in den »alten« Bundesländern in unmittelbarer Vorbereitung.

Kontakt:

Evangelisch-methodistisches Diakoniewerk Bethanien e. V.
c/o edia.con gemeinnützige GmbH
Erich-Zeigner-Allee 9
04229 Leipzig

Telefon: 0341 98976220