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19. bis 25. September

Frauenwerk der EmK

Den Blick schärfen


Jesus Christus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.
(2. Timotheus 1,10)


Beim Lesen dieses Bibelverses erinnere ich mich an die Beerdigung eines lieben Freundes vergangene Woche. Warum so früh an Alter? Er hätte noch manches in seiner Familie, in seinem Umfeld, in der Kirchengemeinde, mit seinen Gaben und »für den Herrn« bewirken können. Wie brutal und mächtig drängt sich manchmal der Tod auf. Der Tod nimmt weg – Menschen, Erreichtes, Träume, Leben.

Die Macht des Todes beginnt mit der Angst vor dem Tod und der Vergänglichkeit. Ich erlebe diese Endlichkeit ständig in meinem Alltag: an meinem Körper, an erlebten Grenzen. Materielle Dinge werden reparaturbedürftig. Menschen verändern sich. Menschliche Beziehungen sind brüchig. Unser Wissen ist vergänglich. Erfolg und Ansehen hat seine Zeit. Christlicher Glaube erlebt ungute Routine und Bequemlichkeit.

Seit Ostern wissen wir, dass es einen Stärkeren gibt. Jesus Christus hat den Tod nicht abgeschafft, aber »die Unvergänglichkeit ans Licht gebracht«, sichtbar gemacht. Es gibt eine neue Perspektive.

Wir sind aufgerufen, nicht nur das Bedrückende, sondern das Hoffnungsvolle zu sehen, den Blick zu schärfen für die unvergängliche Sache, die heranwächst – allmählich, oft klein und leise, inmitten unserer sichtbaren, vergänglichen Welt. Da wächst etwas Neues, das Reich Gottes in uns und um uns. Nach unserem irdischen Tod wird es in Vollendung sein: ein Leben in der Gegenwart Gottes, perfekte Gemeinschaft mit Gott und untereinander, mit Gott und den Menschen im Reinen. Alles ist klar. Gerechtigkeit und Frieden werden herrschen.

Dorothea Föllner

Kontakt: dorothea.foellner(at)emk.de

Ich danke

  • für Menschen, die die Liebe Gottes an andere weitergeben und sich in schwierigen Situationen für andere einsetzen, gerade jetzt in Zeiten der Pandemie und der Naturkatastrophen;
  • für Frauen, die sich in unserer Kirche und der Gesellschaft engagieren;
  • für Freundinnen, die Zeit miteinander teilen und füreinander da sind in guten und in schlechten Zeiten;
  • für Kinder und Enkelkinder, die das Leben bereichern und mich mit neuen Ideen mitreißen.

Ich bitte

  • für Menschen, die nach schwerem Verlust vor einem Neuanfang stehen, um Kraft und neue Hoffnung;
  • für Einsicht bei den Menschen, dass sich am bisherigen Lebensstil etwas ändern muss, um die Schöpfung zu erhalten und zu schützen;
  • für die Stärkung menschlichen Beziehungen und ein friedvolles Miteinander im Licht Gottes;
  • für Frauen und Männer, die Verantwortung in Kirche, Gesellschaft und Wirtschaft übernehmen.
Dorothea Föllner
Dorothea Föllner

EmK Frauenwerk

Das Frauenwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche will Frauen ermutigen, ihr Leben aus der Fülle Gottes zu gestalten, ihren Platz in Kirche und Gesellschaft verantwortlich einzunehmen und ihrem Glauben Raum zu geben.

Kontakt:

Frauenwerk der EmK
Giebelstraße 16
70499 Stuttgart

Telefon: 0711 8600670
E-Mail: geschaeftsstelle(at)emk-frauen.de
Web: www.emk-frauen.de