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26. Mai bis 1. Juni

radio m

Ein gutes Rezept


Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. (Psalm 66,20)


Das ist ein hoffnungsfroher Psalmvers – der passende Abschluss für ein Loblied, das die Größe Gottes würdigt. Das Vertrauen dieses Beters in seinen Gott ist unerschütterlich: Gott lässt seine Leute nicht im Stich! Selbst wenn es manchmal so aussehen sollte, weil sie Krieg erleben oder Unglück – es dient ihrer Qualitätsverbesserung: »Du hast uns geprüft und geläutert, wie Silber geläutert wird«, heißt es in Vers 10. Kein reuiges Sich-an-die-Brust-schlagen, kein zerknirschtes Eingeständnis eigenen Versagens, keine verzweifelte Suche nach einem Schuldigen, sondern schlichte Zuversicht, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.

Ein derartiges Vertrauen ruft bei mir verschiedene Gefühle hervor. Einerseits Bewunderung: So wäre ich auch gerne. Auch ich bin keine Freundin des Jammerns und formuliere die Dinge lieber positiv. Andererseits Misstrauen: Ist in dieser Welt so ein Vertrauen angebracht? Stimmt es, dass die Abtrünnigen sich nicht erheben können und Gott unsere Füße nicht gleiten lässt? Der Psalmbeter spricht in der Wir-Form. Er redet also für sein Volk, für die Gesellschaft. Er fordert seine Mitmenschen zu Gotteslob und Vertrauen auf. Ist das vielleicht ein Rezept? Sollten wir viel selbstbewusster und positiver Gottes Güte in die Welt hineinposaunen und der Weltuntergangsstimmung unser Vertrauen in seine Stärke entgegensetzen? Ich glaube, ja! Denn ich habe die Erfahrung gemacht: Hoffnung macht stark! Sie schenkt uns Kraft zum Widerstand und Kreativität, um neue Wege zu entdecken. Deshalb weise ich mein Misstrauen immer wieder in die Schranken und stimme in das jubelnde Lob des Psalmbeters ein.

Dagmar Köhring

Kontakt: koehring(at)radio-m.de

Ich danke dir, Gott

  • dass du deine Güte nicht von uns wenden willst, und dass das schon immer so war!
  • dass ich neben allem, was schwierig scheint, immer wieder Hoffnungszeichen sehe.
  • dass ich mit allem, was mich belastet, zu dir kommen kann.

Ich bitte dich, Gott

  • um Mut und Zuversicht gerade dann, wenn es keinen Anlass dafür zu geben scheint.
  • um den richtigen Blickwinkel und die Fähigkeit zur Reflexion.
  • um immer neue Ideen und die fortwährende Möglichkeit, von deiner großen Güte im Radio und im Internet zu erzählen und anderen damit Hoffnung zu schenken.
  • um Menschen, die Hoffnung und Zuversicht mit mir teilen, damit wir uns gegenseitig ermutigen und inspirieren können.
Dagmar Köhring
Dagmar Köhring

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