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Diakoniewerk Martha-Maria

10. bis 16. Dezember


Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. (Lukas 21,28)


Erwartung pur!

Mit einer Mitschwester kam ich ins Gespräch darüber, dass in diesen Wochen auffällig viele Leute unter Depressionen leiden. Es sind sicher nicht nur die kurzen Tage, in denen kaum ein Sonnenstrahl zu sehen ist. Auch die vielen Krisen, die offenbar keiner wirklich lösen kann, drücken auf die Stimmung. Man ist wie gelähmt. Unwillkürlich duckt man sich, weil das Unheil scheinbar unaufhaltsam auf uns zurollt.
Ähnlich mag es den Menschen ergangen sein, die Jesus zugehört haben bei seiner »Endzeitrede«. Angst und bange ist ihnen geworden. Woher kommt Hilfe? Woher Rettung? Bei Jesus ist der Untergang nicht das Letzte. Er bleibt nicht beim Unheil stehen. Er kündigt die Rettung an, denn ER ist ja der Retter, der Heiland, der Heilende. Wenn die Last der Welt uns niederdrücken möchte, dann ist er uns ganz nahe! Gerade dann fordert er uns zur Hoffnung auf. Wir dürfen nicht nur vorsichtig einen Blick riskieren, sondern voller Zuversicht den Kopf, ja unsere ganze Haltung ändern. Von der Angst zu einem neuen Vertrauen.
In unserer Krankenhauskapelle sind mit »Egli-Figuren« biblische Begebenheiten dargestellt. Die Figuren wirken durch ihre Gestik. Wenn ich mit so einer Figur dieses Bibelwort darstellen wollte, würde ich eine Figur ganz nach oben ausgestreckt hinstellen, die Arme weit geöffnet, den Kopf in den Nacken gelegt. Erwartung pur! Von oben kommt die Rettung! In der größten Angst, in der tiefsten Not schickt Gott seinen Retter. Jesus kommt!

Oberin Roswitha Müller

Kontakt: roswitha.mueller(at)martha-maria.de

Ich danke

  • für den Einsatz der Mitarbeitenden an den Martha-Maria-Standorten. Sie sorgen an 365 Tagen rund um die Uhr für kranke, ältere und pflegebedürftige Menschen; für Kinder und junge Menschen. Ich danke für alle Liebe und Mitmenschlichkeit, die dabei heilsam und wohltuend spürbar wird.

Ich bitte

  • dass die Kranken durch Medizin und Pflege fachlich sehr gute Hilfe bekommen. Ich bete auch dafür, dass sie durch Seelsorge, Andachten, den Bibelspruch im Zimmer Gottes Liebe spüren und Segen erfahren.
  • dass die alten Menschen, die bei uns gepflegt werden, Geborgenheit bis zuletzt erfahren.
  • dass die Mitarbeitenden in ihrem Dienst täglich neu die Kraft bekommen, die sie brauchen, dass sie selbst Liebe und Freude erleben und weiterschenken können.
  • für ein gutes Miteinander in der großen Dienstgemeinschaft, dass Gott immer wieder Menschen beruft in den Dienst in der Diakonie, junge, erfahrene, für alle Bereiche, auch Leitungsaufgaben.
Oberin Roswitha Müller
Oberin Roswitha Müller

Diakoniewerk Martha-Maria

Martha-Maria ist ein selbstständiges Diakoniewerk in der Evangelisch-methodistischen Kirche und Mitglied im Diakonischen Werk. Zu Martha-Maria gehören Erholungseinrichtungen, Krankenhäuser, Seniorenzentren, Berufsfachschulen für Pflegeberufe und weitere soziale Einrichtungen mit zusammen mehr als 3.700 Mitarbeitenden. Einrichtungen von Martha-Maria befinden sich in Freudenstadt, Lichtenstein-Honau, Nagold, Stuttgart, Wüstenrot, Nürnberg, Eckental, München, Hohenschwangau und Halle an der Saale.

Kontakt:

Diakoniewerk Martha-Maria
Stadenstraße 60
90491 Nürnberg

Telefon: 0911 959-1010
Web: www.Martha-Maria.de