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17. bis 23. September

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Einer hat’s verstanden


Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2)


Ach, ich habe mich gar nicht bedankt! Manchmal fällt es mir einfach zu spät ein, und dann ist die Gelegenheit vorüber. »Danke sagen«, das bringt man kleinen Kindern bei. Weil es eben höflich ist.

Findet Gott Höflichkeit eigentlich wichtig? In der Bibel habe ich davon bisher wenig entdeckt, vielleicht auch, weil Höflichkeit oft einfach abgehakt wird. Danke und Tschüss!

Aufrichtige Dankbarkeit heißt für Gott aber: Da verändert sich ein Mensch in seinem Lebensstil komplett, weil er begreift: Gott meint es wirklich gut mit mir, deshalb will ich mit ihm zu tun haben.

Ein schönes Beispiel dazu findet sich in der Bibel: Jesus heilt zehn Menschen. Sie sind schwerkrank, Jesus ist ihre letzte Hoffnung. Dass sie wirklich geheilt sind, sehen sie erst, als Jesus längst weg ist. Quizfrage, was tun sie jetzt? Klar, alle freuen sich. Aber Gott für dieses Wunder »Danke« sagen? Tut nur einer. Und: Er freut sich so sehr, dass er alles stehen und liegen lässt und sich bei Jesus bedankt. Dieser freut sich darüber und sagt sinngemäß: Herzlichen Glückwunsch! Du bist wirklich gesund geworden.

Kerstin Mühlmann

Kontakt: muehlmann(at)radio-m.de

Ich danke

  • für jeden Tag, an dem ich gesund sein durfte.
  • dafür, dass ich genug zu essen und hatte.
  • für meinen Arbeitsplatz, für meine Aufgaben.
  • für die Menschen, die mich wertschätzen oder sogar lieben.
  • dass auch ich fähig bin, andere wertzuschätzen und zu lieben.

Ich bete

  • dass er mir hilft, mich immer wieder daran zu erinnern, dass all das Gute, das mir widerfährt, nicht selbstverständlich ist.
  • dass er mich dafür behütet, mein Wohlergehen für eine Leistung zu halten und auf Menschen herabzusehen, denen es nicht so gut geht.
  • dass er die Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit in den Herzen seiner Kinder nicht erkalten lässt.
Kerstin Mühlmann
Kerstin Mühlmann

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