DRUCKVERSION

 

ARCHIV

 

HINWEISE

IMPRESSUM

19. bis 25. Februar

Gabriel Straka
Gabriel Straka

Die insgesamt 31 Gemeinden des Berliner Distrikts mit rund 2.500 Methodisten befinden sich in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Sie sind teilweise über 100 km voneinander entfernt und befinden sich in einem Umfeld, in dem der Abbruch kirchlicher Traditionen für die Mehrzahl der Menschen mehr als zwei Generationen zurückliegt.

Kontakt:

Superintendent Gabriel Straka
Dieffenbachstraße 39
10967 Belrin

Telefon: 030 81797234
E-Mail: distrikt.berlin(at)emk.de

DISTRIKT BERLIN

Aus der Geschichte lernen

Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.
(Hebräer 3,15)

Viele können es schon gar nicht mehr hören, wenn ständig von der Vergangenheit und den Konsequenzen, die wir daraus ziehen müssten, gesprochen wird. Gerade in Deutschland! Können die alten Akten nicht endlich mal geschlossen werden? Müssen wir nicht im Heute leben und uns aktuellen Fragen zuwenden?

Der Autor des Hebräerbriefes würde die Alternative nicht gelten lassen. Er will beides: Mit voller Kraft in der Gegenwart leben und zugleich die Vergangenheit mit all ihren Verwicklungen und all ihrer Schuld präsent haben. Wir können nur dann heute richtig leben, wenn wir aus den Erfahrungen der Mütter und Väter lernen. Das Wort des Wochenspruchs ist nichts anderes als ein Zitat aus Psalm 95 und nimmt Bezug auf die Wüstenwanderung des alten Volkes Israel.

Aus der Geschichte lernen. Darum geht es. Das funktioniert nur, wenn wir die Geschichte kennen, uns ihr stellen und wenigstens versuchen, dieselben Fehler nicht ständig wieder zu machen. Der mächtigste Mann der Welt will eine Mauer bauen, um sein Land abzuschotten. Als wenn die Geschichte nicht längst bewiesen hätte, dass Mauern kein probates Mittel sind. Andere wollen die Grenzen schließen und keine Flüchtlinge aufnehmen. Sie berufen sich auf das christliche Abendland, aber sie verdrängen, dass Abraham als Flüchtling nach Kanaan kam und dass die Familie Jesu vor Herodes fliehen musste und Asyl in Ägypten fand. Heute richtig leben kann nur, wer aus der Vergangenheit die richtigen Konsequenzen zieht.

Gabriel Straka

Kontakt zum Autor: gabriel.straka(at)emk.de

ICH DANKE

  • für alle, die den Mut haben, sich ihrer Geschichte zu stellen und die den Reichtum, aber auch die Schuld der Vergangenheit erkennen und daraus mutige Konsequenzen ziehen.
  • für unsere Mütter und Väter, die in schwieriger Zeit unterwegs waren und uns den Weg in die Welt des christlichen Glaubens geebnet haben.

ICH BITTE

  • dass wir uns von Gott neue Herzen schenken lassen, die sensibel sind für das, was war und was ist.
  • für die Einheit und den Zusammenhalt der Kirche. Nicht Abgrenzung gegen anders Denkende und anders Glaubende machen uns Christus ähnlicher, sondern aufeinander zugehen und voneinander lernen.
  • für alle Mächtigen, dass sie nicht auf Säbelrasseln und Gewalt setzen, sondern alles tun, was der Gerechtigkeit, dem Frieden und der Bewahrung der Schöpfung dient.

Öffnet das Internetangebot des Bethanien-Bethesda-Verbunds in einem neuen Fenster. Öffnet das Internetangebot des EmK-Bildungswerks in einem neuen Fenster. Öffnet das Internetangebot des Evangelisationswerks in einem neuen Fenster. Öffnet das Internetangebot des EmK-Frauenwerks in einem neuen Fenster. Öffnet das Internetangebot der Fachgruppe Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung in einem neuen Fenster. Öffnet das Internetangebot des EmK-Kinderwerks in einem neuen Fenster. Öffnet das Internetangebot von Martha-Maria in einem neuen Fenster. Öffnet das Internetangebot der Evangelisch-methodistischen Kirche in einem neuen Fenster. Öffnet das Internetangebot von radio-m in einem neuen Fenster. Öffnet das Internetangebot der Theologischen Hochschule Reutlingen in einem neuen Fenster. Öffnet das Internetangebot der Emk-Weltmission in einem neuen  Fenster. Öffnet das Internetangebot der EmK-Jugend in einem neuen Fenster.